Invasive Neophyten sind gebietsfremde, also nach der Entdeckung Amerikas 1492 beabsichtigt oder unbeabsichtigt nach Europa eingeführte Pflanzen. Sie breiten sich auf Kosten einheimischer Arten effizient (invasiv) aus, sind nur sehr schwer unter Kontrolle zu bringen und verursachen in zunehmendem Masse gesundheitliche, naturschützerische oder wirtschaftliche Schäden.
In Graubünden gilt folgenden Pflanzen besondere Aufmerksamkeit:
– Ambrosia (Ambrosia artemisiifolia)
– Amerikanische Goldrutenarten (Solidago spp.)
– Asiatische Knöterich Arten (Reynoutria spp.)
– Drüsiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
– Essigbaum (Rhus typhina)
– Götterbaum (Ailanthus altissima)
– Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum)
– Schmalblättriges Greiskraut (Senecio inaequidens)
– Sommerflieder (Buddleja davidii)
Für Fragen steht Ihnen das Forstamt, Thomas Zyndel,
079 514 88 27 als kommunaler Ansprechperson gerne zur Verfügung.
Betroffene Landwirte richten sich bitte an das Amt für Landwirtschaft und Geoinformation info@alg.gr.ch.
Weitere Informationen über den korrekten Umgang mit den Pflanzen finden Sie hier.
