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Willkommen

Willkommen in Landquart

Landquart – mehr als eine Umsteigestation

In seinem berühmten Roman „Der Zauberberg“ hat Thomas Mann anfangs des letzten Jahrhunderts den Ort Landquart, „eine windige und wenig einladende Umsteigestation“ genannt. Aus der windigen Umsteigestation ist mittlerweile ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt geworden und der Ortsteil entwickelte sich nicht nur zu einem regionalen Zentrum, sondern auch zu einem der bedeutendsten Arbeitsplatz– und Wirtschaftsstandorte in Graubünden. Ein mildes Klima, zusammen mit einem herrlichen und beliebten Naherholungsgebiet machen Landquart mit seinen Fraktionen Igis und Mastrils gleichzeitig zu einem attraktiven Wohnort.

Landquart ist 2012 aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Igis und Mastrils entstanden. Es hat seinen Namen vom Fluss Landquart, der hier – vom Prättigau her fliessend – in den Rhein mündet. Der Föhn, ein warmer Fallwind aus dem Süden, verhilft der Region zu einem milden Klima und sorgt für meist nebelfreie Herbst- und Wintertage.

Die durchschnittliche Temperatur im Januar beträgt –1.8 Grad, im Juli sind es 16.6 Grad. Das Jahresmittel liegt bei 7.6 Grad.

In meist kleinen und mittelgrossen Betrieben werden in Landquart rund 5000 Arbeitsplätze angeboten. Einer der grössten Arbeitgeber ist die Rhätische Bahn, welche in Landquart nicht nur die Hauptwerkstätte hat, sondern von hier aus auch für das ganze Bahnnetz ein Zugleitungssystem betreibt.

Qualifizierte Arbeitsplätze bieten v.a. grössere und kleinere High-Tech-Firmen, die sich hier in den letzten Jahren angesiedelt haben. Attraktiv ist der Verkehrsknotenpunkt natürlich auch für die Ansiedlung von verschiedenen Handels- und Dienstleistungsbetrieben.

Landquart ist die Gemeinde mit den grössten, ebenen Ackerbauflächen im Kanton. An den sonnenbestrahlten Hanglagen von Igis und Mastrils wird sogar etwas Rebbau betrieben. Über die Landesgrenzen hinaus berühmt ist zudem das landwirtschaftliche Bildungs- und Beratungszentrum Plantahof. Junge Bauern finden hier ideale Bedingungen für ihre Aus- und Weiterbildung. Ebenfalls findet am Plantahof eine praxisorientierte landwirtschaftliche Forschungstätigkeit statt.

Ein breites kulturelles Angebot bietet das gemeindeeigene Kultur- und Tagungszentrum Forum Ried. Am Bahnhof Landquart befindet sich zudem eine der grössten und schönsten Volksbibliotheken der Region.

Berühmt ist die Landquarter Naturlandschaft nicht nur wegen der bekannten Mastrilser Rheinauen, sondern auch wegen ihren Bergwäldern, der Mastrilser Weidelandschaft und natürlich dem Aussichtspunkt auf dem Piz Alun, von wo sich bei klarem Wetter der Blick über das Rheintal bis an den Bodensee öffnet.